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Kapitel 1
Es war ein schöner warmer Sommertag. Lya und Marie saßen im Garten von Lyas Eltern auf einer Decke und lasen die neuesten Modezeitschriften.
„Sieh dir das Kleid mal an“, sagte Marie, „Ist das nicht toll?“
„Ja das ist wirklich sehr schön“, antwortete Lya.
„Man so eine Figur müsste man haben.“
Marie schlug eine Seite der Zeitschrift um.
„Oh mein Gott sieh dir die mal an! Die sieht aus wie ein gerupftes Huhn!“
Marie brach in schallendes Gelächter aus. Eigentlich steckte sie jeden gleich mit ihrem Lachen an, nur Lya nicht.
Seit Marie sie kannte hatte sie sie noch nie lächeln, geschweigedenn lachen sehen.
In den 3 Jahren, die sie schon nebeneinander wohnten, hatte Lya nie gelacht. Nicht einmal.
Lya und Marie hatten sich gleich angefreundet, direkt an dem Tag, an dem Lya mit ihren Eltern in das Haus neben Maries Familie einzog.
Seit dem machten sie alles zusammen: Sie gingen auf die selbe Schule, in die selbe Klasse, sie saßen im Unterricht auch nebeneinander.
Auch ihre Freizeit verbrachten sie zusammen: Sie gingen zusammen ins Kino, ins Freibad und Eisessen. Sie führten endlose Telefonate, machten DVD Abende und Beautydays.
Sie erzählten sich auch alle ihre Geheimnisse ... Bis auf eines.
Lya hatte Marie nie erzählt, warum sie nie lächelte.
Marie hatte sie einmal gefragt, nachdem sie in einem großen Freundeskreis zusammen saßen, sich Witze erzählten und Lya bei keinem auch nur geschmunzelt hatte, doch Lya schaute nur traurig zu Boden und sagte den Rest des Abends gar nichts mehr.
Seit dem sprach Marie das Thema nie wieder an.
Sie lernte zu ertragen, dass sie von den Zweien immer die Einzige war, die über ihre Witze lachte. Mit der Zeit empfand sie es als normal.
Hin und wieder hatte Marie auch mal versucht, Lya extra zum Lachen zu bringen, mit Witzen, herum albern, kitzeln etc., doch nichts hatte genützt.
Jetzt wo Lya mal wieder nicht einmal einen Mundwinkel auch nur einen Millimeter nach oben zog, kam Marie ins Grübeln.
Sie stellte sich vor, wie Lya wohl aussah, wenn sie lächelte.
Das tat sie oft, doch so richtig wollte sich kein scharfes Bild einer lächelnden Lya vor ihrem innerem Auge einstellen. Es ging einfach nicht.

„Lya, Marie kommt ihr? Das Essen ist fertig!“, rief plötzlich Lyas Mutter von der Terrassentür aus und riss Marie aus ihren Gedanken.
„Ja wir kommen!“, riefen Lya und Marie im Chor.
Sie schlugen die Zeitschriften zu und gingen ins Haus, wo schon das Abendessen auf sie wartete.


Kapitel 2
Heute war ein besonderer Tag. Heute war Maries Geburtstag, doch sie ahnte nicht, dass es heute eine riesen Überraschung geben würde.
Es war eine große Party geplant, mit allen Leuten aus ihrer Klasse, Musik, Tanzen und so.
Alle freuten sich drauf.
Die Party begann eigentlich erst um 7 Uhr, aber Lya war schon seit dem Morgen da.
Sämtliche Vorbereitungen für die Party waren schon getroffen. Chips und Cola standen auf dem Tisch, die CDs lagen neben der Stereoanlage mit den riesen Boxen und die Diskokugel hing unter der Decke.
Lya und Marie saßen in Maries Zimmer auf dem Bett und quatschten laut.
„Jetzt sag schon! Kommt heute auch jemand den du süß findest?“, Lya saß Marie gegenüber und fragte sie über die Jungs aus, die heute kommen wollten.
„Naja, der Philipp ist schon süß oder?“, fragte Marie und kicherte.
„Geschmackssache“, antwortete Lya.
‚Mit Lya kann man sich echt über alles unterhalten‘, dachte Marie.
Plötzlich klopfte es an der Tür.
„Herein?“, rief Marie.
Die Tür öffnete sich und Maries Mutter stand in der Tür.
„Marie kommst du mal? Wir haben da noch eine Überraschung für dich.“
Marie und Lya sahen sich ungläubig an, doch dann sprangen sie gleichzeitig vom Bett und rannten zur Tür.
Auf dem Weg nach unten ins Wohnzimmer sprach Maries Mutter weiter: „Papa hat es erst jetzt abholen können. Wir hoffen es kommt nicht zu spät.“
Auf dem Wohnzimmertisch stand ein großes quadratisches Etwas unter einer großen dunkelblau schimmernden Decke.
„Noch mal herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Süße“, sagte Maries Mutter.
Marie schaute Lya gespannt an und ging dann langsam auf das Etwas zu. Sie glaubte von innen ein Geräusch zu hören. So etwas wie ein leises Fiepen, aber sie konnte sich auch irren.
Sie legte die Hand auf das Etwas und krallte ihre langen Finger in die Decke. Einen Augenblick verharrte sie so, um die ganze Sache spannender zu machen.
„Jetzt mach schon“, sagte Lya neben ihr.
Marie zog mit einem schnellen Ruck die Decke weg – und sah dass es sich bei dem Etwas um einen großes Hundekörbchen handelte.
„Was? Nein!“, rief Marie.
Sie beugte sich vor um in den Korb gucken zu können und sah einen jungen goldfarbenen Labradorwelpen in dem Korb sitzen und zittern.
„Oh wie süß!“, riefen Marie und Lya gleichzeitig.
Marie hob den kleinen Kerl langsam aus dem Korb und setzte ihn auf ihrem Arm.
„Danke, danke, danke! Vielen dank Mama und Papa!“
„Es ist ein Rüde. Er ist grademal drei Wochen alt“, sagte Maries Vater, „Ich hoffe du kümmerst dich gut um ihn.“
„Natürlich!“, rief Marie und drückte den kleinen zitternden Hund noch fester an sich.
„Weißt du schon wie er heißen soll?“, fragte Lya die den kleinen Hund begeistert streichelte.
„Ähm ... keine Ahnung. Wie willst du denn heißen mein Kleiner? Wie wär’s mit ... Scotty? Nein ähm ... Fiffi? Bello? Otello?“
„Ach die sind doch alle Mist.“, sagte Lya, „Wie wäre es mit ... Juli? Weil du ja auch im Juli Geburtstag hast.“
„Ja Juli ist toll!“, antwortete Marie, „Na gefällt dir der Name auch?“ Sie hob den kleinen Hund vor ihr Gesicht, so dass sie in seine kleinen, runden Knopfaugen sehen konnte.
Zur Antwort schlabberte der Hund ihr übers Gesicht.
„Ok ok ich glaube das gefällt ihm“, sagte Marie, zog den Hund wieder von ihrem Gesicht weg und drückte ihm Lya in den Arm, damit sie sich das Gesicht abwaschen konnte.
Lya streichelte Juli vorsichtig das kurze goldenen Fell. „Ja Juli passt zu ihm“, sagte sie leise.
„Wir sind ja heute Abend wenn die ersten Gäste kommen bei Oma und Opa um euch nicht zu stören“, sagte Maries Vater, „Wir nehmen Juli dann mit, weil er die laute Musik nicht haben kann. Erst recht nicht wenn er grade neu hier ist und sich nicht auskennt.“
„Ja du hast Recht Papa“, kam hinter dem Handtuch hervor mit dem sich Marie grade ihr Gesicht abtrocknete, „Ich werde ihn zwar sehr vermissen, aber das ist wirklich besser so für ihn.“
Marie legte das Handtuch auf den Wohnzimmertisch und Lya gab ihr Juli zurück.
„Gehen wir wieder in mein Zimmer?“, fragte sie.
„Ok“, antwortete Lya und die zwei gingen mit Juli wieder die Treppen hoch in Maries Zimmer.



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