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Kapitel 7
Zwei Wochen später. Endlich hatten die Ferien begonnen und Lya, Marie und Leon wurden von Maries Eltern gerade am Flughafen abgesetzt.
„Ich wünsche euch nen guten Flug. Und meldet euch, wenn ihr, wenn ihr bei Haily angekommen seid ok?“ Maries Mutter drückte alle drei noch einmal, nachdem sie ihre Koffer abgegeben hatten. Leon verzog angewidert das Gesicht.
„Ja ja ist ja gut. Machen wir“, sagte Leon.
Lya, Marie und Leon machten sich auf den Weg zum Gate.
Als sie sich umdrehten sahen sie, dass Maries Mutter Tränen in den Augen hatte.
Leon drehte sich schnell um und ging weiter, doch Lya und Marie winkten zum Abschied noch mal.
„Warum habe ich mich von euch überhaupt überreden lassen, da mit zu machen? Ich steh nicht so auf solche Geschichten mit verflossener Liebe und so.“
„Ach halt den Mund. Oder willst du dass ich mich umdrehe und Mama und Papa unser Geheimnis zu rufe und so alle Leute hier das mitbekommen?“ Marie sah ihren Bruder herausfordernd an, doch der ging einfach einen Schritt schneller.
Marie und Lya legten auch einen Zahn zu, damit sie sich nicht in dem Gewirr von reiselustigen Urlaubern verloren.
„So wohin müssen wir jetzt?“, fragte Marie.
„Gate 3. Ich glaube das ist da hinten“, antwortete Marie und wies nach rechts einen Gang entlang, in dem sich viele Leute zollfreie Ware kauften.
„Unser Flug geht erst in einer halben Stunde. Da haben wir noch genug Zeit zum Shoppen!“, rief Lya.
„Oh klasse! Große Freude! Geht mal ohne mich. Ich setz ich da hinten auf die Bank und warte auf euch.“, sagte Leon.
Lya und Marie liefen in den nächst besten Laden, in dem es Ohrringe und Armbänder gab.
Nach 20 Minuten hatte jede von ihnen vier kleine Taschen unter dem Arm und sie schlenderten zu Leon zurück, der über seinen iPod mal wieder Heavy-Metal hörte.
„Komm schon wir müssen jetzt gehen!“, sagte Marie und zog ihrem Bruder den Kopfhörer von Ohr.
Die drei setzten sich in Bewegung, Richtung Gate 3.
Dort angekommen, setzten sie sich auch eine Bank und warteten, bis sie durch die Lautsprecheranlage aufgerufen wurden.
Sie mussten nicht lange warten. Nach fünf Minuten kam durch einen großen Lautsprecher: „Meine Damen und Herren. Alle Fluggäste des Fluges 5813 von Dortmund nach Luton mögen sich bitte jetzt in ihre Maschine an Gate 3 begeben.“
Marie zitterte vor Aufregung. Sie war vorher noch nie geflogen.
„Man bin ich aufgeregt! Ich freue mich so aufs fliegen! Ist bestimmt cool.“
„Glaub ich nicht“, sagte Leon kühl, „Was soll daran so toll sein in einem kleinen Klapperkasten mit Flügeln über den Ärmelkanal zu fliegen?“
„Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen du hast Flugangst“, sagte Lya und Marie fing direkt an zu Lachen.
„Ha ha sehr lustig“, erwiderte er nur.
Wenn Marie das gesagt hätte, hätte sie direkt eine giftige Antwort reingewürgt bekommen, aber bei Lya tat er das nicht.
Marie wusste, dass ihr Bruder auf Lya stand. Er wollte es nur nicht zugeben. Erst recht nicht vor Lya.

„Oh toll wir haben Fensterplätze!“, rief Marie begeistert, als sie im Flugzeug endlich ihre Plätze gefunden hatten, „Lya darf ich am Fenster sitzen? Bitte bitte bitte!“
„Klar doch. Kein Problem.“
„Und was ist mit mir? Vielleicht will ich auch am Fenster sitzen“, sagte Leon empört.
„Ich dachte du hasst fliegen. Außerdem kannst du jetzt ja neben Lya sitzen.“ Marie kniff ihrem Bruder kurz in die Seite.
Als Antwort bekam sie nur einen Klaps auf den Hinterkopf.
Die drei verstauten ihr Handgepäck, setzten sich hin und schnallten sich an.
Marie klatschte vor Vorfreude in die Hände.
„Jippie endlich geht’s los. Ich hab mich schon die ganze zwei Wochen darauf gefreut“, rief sie.
Lya lehnte sich über sie, um aus dem Fenster auf die Rollbahn zu schauen.
„Ist ja langweilig“, sagte sie.
„Wir stehen ja auch noch falls du’s noch nicht bemerkt hast“, Marie lächelte ihr Freundin breit an.
Plötzlich kam durch die Lautsprecher die Stimme des Piloten, der die üblichen Ansagen machte.
„Guten Morgen meine Damen und Herren. Ich heiße sie herzlich willkommen auf dem Flug 5813 von Dortmund nach Luton. Ich bin ...“
Dann kamen noch die üblichen Anweisungen, von wegen Rettungsweste und so, die Türen wurden geschlossen und der Pilot ließ die Motoren an.
Langsam kam das große Flugzeug in Bewegung und rollte Richtung Startbahn.
Lya und Marie schauten gespannt aus dem Fenster, während sich Leon seine Kopfhörer in die Ohren steckte, sich einen Kaugummi zwischen die Zähne schob und sich zurücklehnte.
Aus den Augenwinkeln beobachtete er Lya, wie sie aus dem Fenster sah und „Schau mal wie lang die Startbahn ist!“ rief.
Sie war wirklich sehr hübsch: Lange Rote Haare, Blau-Graue Augen, groß und dünn. Dass sie Kontaktlinsen trug, wusste er nicht.
Das Flugzeug wurde immer schneller und schließlich hob es ab.
Sämtliche Fluggäste wurden in ihr Sitze gedrückt und Lya bekam ein leises Pfeifen in den Ohren.
Trotzdem starrte sie noch mit Marie gespannt aus dem Fenster und beobachtete, wie die Häuser unter ihnen immer kleiner wurden.
Es war ein schöner klarer Tag, sodass die Mädchen, während sie über den Ärmelkanal flogen, die Schiffe unten zählen konnten.
Es waren mehr als sie gedacht hatten.
Bei 40 hörten sie auf zu zählen und sahen geradeaus zum Horizont.
„Wahnsinn wie schön das aussieht“, sagte Lya.
„Ja echt cool“, pflichtete Marie ihr bei.
Leon drehte sich zu den Mädchen um und schaute ebenfalls aus dem Fenster.
„Naja normal halt. Wir sind ja über den Wolken und da sieht das ganze halt ein bisschen anders aus.“
„Spielverderber“, sagte Marie kurz, „Lass uns doch wir finden es schön.“

Die Stuadess ging eben vorbei und drückte Lya, Marie und Leon je einen Becher O-Saft in die Hand.
Lya hatte sich in ein Buch vertieft und Marie zeichnete.
Das tat sie unheimlich gern. Sie konnte es sogar richtig gut.
Das ein oder andere Kunstwerk hing schon bei ihr oder Lya im Zimmer an der Wand.
„Irgendwann verdienst du damit mal richtig viel Geld“, hatte Lya mal gesagt, aber Marie glaubte nicht ernsthaft dran.
„Meine Damen und Herren, ich möchte sie bitten sich wieder anzuschnallen und ihre Rückenlehnen in eine aufrechte Position zu begeben. Wir werden in Kürze in Luton-London landen.“
Lya schlug bei dieser Durchsage des Piloten ihr Buch zu und schnallte sich wieder an. Marie steckte ihren Block weg und schnallte sich ebenfalls wieder an.
„Endlich sind wir da!“, rief sie.
Als das Flugzeug endlich stand und die Passagiere ausgestiegen waren, hibbelte Marie nur noch rum.
„Wir sind da! Wir sind da!“
„Marie komm mal wieder runter!“, sagte Leon, „Du bist keine 12 mehr.“
Als die Drei ihre Koffer geholt hatten, ging es in die Eingangshalle.
„Man hier ist ja alles auf Englisch!“, sagte Marie.
„Man wir sind hier schließlich auch in England du Sparhirn!“, Leon gab seiner Schwester einen Klaps an den Kopf.
„Wir müssen jetzt nach Haily Ausschau halten.
Ca. 10 Minuten suchten sie nach Maries Brieffreundin Haily.
Zum Glück hatte sie schon ganz am Anfang ihrer Brieffreundschaft ein Foto von sich geschickt.
„Da hinten ist sie!“, rief Marie plötzlich.
Tatsächlich, da hinten direkt neben der großen Eingangstür stand Haily Roberts mit ihren Eltern.
Sie sah genauso aus wie auf dem Foto: Kurze blonde Haare, Grüne Augen, Runde Brille und Sommersprossen.
Auch sie erkannte Marie sofort.
„Marie! Hello welcome in London!“, rief sie schon von weitem.
„Hello Haily!“, rief Marie.
Sie konnte zum Glück ziemlich gut Englisch.
Auch Lya war in dieser Sprache nicht so ganz unbegabt, doch Leon konnte nur das wichtigste wie ‚Hello‘, ‚Good bye‘ und ‚Thank you‘, naja und noch so ein bisschen mehr.
„Hello, nice to see you“, sagte Hailys Vater, „You must be Lya and you Leon. Hello, I’m John.“
„I’m Lucy.“
Die Eltern von Haily schüttelten den Drei Deutschen freundlich die Hand.
„Hello nice to meet you“, sagte Lya höflich, doch Leon sagte gar nichts.
„Come on. Let‘s go“, sagte John und führte die drei Neuankömmlinge nach draußen, zum Parkplatz, wo ihr Auto stand.
„Zum Glück müssen wir nicht U-Bahn fahren“, flüsterte Leon.
„Das kommt noch. Die Roberts können uns nicht überall hin kutschieren“, sagte Lya.
Leon verdrehte die Augen.


Kapitel 8
Die Fahrt dauerte knapp 1 ½ Stunden.
„London is very big“, sagte Haily vom Vordersitz.
Das Auto hatte 6 Sitze: 3 vorne und 3 hinten.
Haily saß mit ihrem Eltern vorn und die drei Deutschen hinten.
Endlich kamen sie an dem Haus der Familie Roberts an.
Es war ein kleines Reihenhaus in mitten von einer ganzen Siedlung von Reihenhäusern.
Die Treppe innen war steil und schmal, aber ansonsten sehr geräumig.
Die Zimmer von Lya, Marie und Leon lagen im zweiten Stock.
Lya und Marie teilten sich ein Zimmer, Leon bekam ein eigenes.
Das Zimmer von Lya und Marie lag direkt neben dem von Haily.
Hailys Eltern hatten ihr Zimmer auf dem Dachboden.
Lya und Maries Zimmer war schlicht eingerichtet: Ein Doppelbett mit bunter Bettwäsche, ein Kleiderschrank, rote lange Vorhänge und eine ebenso rote moderne Lampe hing von der Decke.
Das große Erkerfenster ging direkt auf die Straße.
Leons Zimmer war im großen und ganzen genauso: Bett, Schrank, Vorhänge, Lampe. Im Gegensatz zum Zimmer der Mädchen waren seine Lampe und Vorhänge blau und das Fenster zeigte in den kleinen Garten.



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