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Kapitel 9
Als Lya am nächsten Morgen aufwachte, brauchte sie erst mal eine Zeit, bis sie wieder wusste, wo sie war.
Marie war schon länger wach und während Lya sich anzog und wusch, erzählte Marie ihr eifrig, was sie für heute geplant hatte.
„Ich würde sagen, heute machen wir erst mal Sightseeing. Wir können uns morgen auf die Suche nach Ben machen. Ich habe Haily gefragt, wo man hin gehen oder nach schauen muss, wenn man eine bestimmte Person sucht. Sie meinte, wir können erst mal im Telefonbuch nach sehen und wenn sie da nicht stehen, gehen wir zum Einwohnermeldeamt und fragen, ob vor 3 Jahren eine Familie Krieger hierher kam und wo sie jetzt wohnt.“
„Können wir machen“, sagte Lya noch ganz verschlafen, bevor sie sich die Zahnbürste zwischen die Zähne schob.

Als die zwei nach unten kamen, saß Leon schon am Frühstückstisch und schob sich ein Brot mit Schokocreme in den Mund.
„Morgen“, sagte er knapp.
„Morgen“, antworteten Lya und Marie.
„Wo sind die alle?“, fragte Marie.
„John ist zur Arbeit und Haily und Lucy sind einkaufen“, gab Leon zur Antwort.
„Aha.“ Marie setzte sich neben ihren Bruder und schmierte sich ein Brötchen mir Marmelade.
„Die haben extra für uns deutsche Brotaufstriche gekauft“, sagte Marie.
„Zum Glück“, sagte Leon, „Würstchen oder weiße Bohnen hätte ich zum Frühstück auch nicht gegessen.“

Eine viertel Stunde später kamen Haily und ihre Mutter vom Einkaufen wieder.
Dann machten sich die Drei Deutschen mit Haily auf den Weg zur ‚Underground-Station‘ um mit der U-Bahn in die Londoner Innenstadt zu fahren.
Lya fragte Haily, ob es lange dauern würde, bis zur Innenstadt, doch sie erwiderte, dass es höchstens eine halbe Stunde dauern würde.
Sie kamen an einer Reihenhaus Reihe nach der anderen entlang.
„Man sieht das hier langweilig aus“, stöhnte Leon.
„Ich find’s schön“, sagte Lya.
„Und nicht weit von hier soll ein großer Park mit See sein hat Haily gesagt“, fügte Marie hinzu.
„Toll“, sagte Leon begeistert.

In der Innenstadt machten die Vier eine richtige Tour an allen großen Sehenswürdigkeiten Londons vorbei: Tower Bridge, Tower of London, Big Ben, London Eye, Westminster Abbey.
„Wow, das ist ja genial hier. Ich glaube ich zieh hier hin, wenn ich 18 bin“, sagte Marie.
„Mach das“, antwortete Leon, „Dann bin ich dich los.“

Als sie am Abend wieder am Haus der Roberts ankamen, waren alle geschafft.
Das Abendessen wartete schon. Chicken Nuggets mit Pommes.
„Oh klasse! Essen!“, rief Leon.
„Vielfraß“, sagte Lya.
An diesem Abend fielen Lya, Marie und Leon todmüde ins Bett und schliefen direkt ein.


Kapitel 10
„Lya, jetzt wach endlich auf!“
Marie kniete neben Lya auf dem Bett und schüttelte sie.
„Ich habe ein Telefonbuch mitgebracht. Jetzt können wir gucken, ob die Kriegers wirklich hier drin stehen.“
Langsam schlug Lya die Augen auf.
„Muss das denn jetzt sein?“
„Es ist schon 12 Uhr.“
„Ja ok ich steh ja schon auf.“
Lya setzte sich aufrecht hin und rieb sich die Augen.
Marie schlug das Telefonbuch auf, dass sie dabei hatte und blätterte eine Zeit lang darin rum, bis sie endlich den Buchstaben K gefunden hatte.
Sie fuhr mit dem Finger die Namen herunter, blätterte um, fuhr weiter mit dem Finger, blätterte wieder um.
Nach 10 Minuten schlug sie das Buch zu.
„Nichts“, sagte sie enttäuscht, „Gar nichts. Nicht ein Krieger. Und dabei ist London doch so riesig.“
„Da kann man nix machen.“
„Dann gehen wir zum Einwohnermeldeamt.“
„Viel Spaß. Ohne mich.“
„Warum? Ich dachte, du wolltest Ben auch wieder finden.“
„Ja schon, aber ...“
„Kein aber! Du kommst mit. Basta!“
„Ok aber nur wenn du redest.“
„Klar.“

John brachte sie mit dem Auto zum Meldeamt, weil er in dem Gebäude auch arbeitete.
„Good luck“, sagte er.
„Thanks“, erwiderten Lya und Marie.
John ging den Gang entlang und verschwand in einem Raum ganz hinten.
„So da wären wir“, sagte Marie.
Sie klopfte an die Tür und die Zwei traten ein.
Der Raum war eingerichtet, wie ein normaler Büroraum: Ein Schreibtisch mit Computer und vielen Akten und Zetteln, Eine Pflanze unter dem Fenster und zwei große Regale in denen sich noch mehr Akten befanden.
Die zwei Mädchen nahmen gegenüber von der Frau Platz, die hinter dem Schreibtisch saß und Marie fing an zu erzählen, wen sie suchten, wie die Person heißt, wann sie hierher kamen und so.
Die Frau stand auf, ging zu einem Regal und zog, nach einigem Suchen eine Akte heraus, ging zurück zum Schreibtisch und setzte sich wieder hin.
Sie blätterte eine Zeit lang in der Akte rum und nach 10 Minuten stieß sie mit dem Finger auf einen Namen der auf der Seite stand.
Sie erklärte, dass zwar vor 3 Jahren eine Familie Krieger hier nach London kam, aber keine Adresse hinterlassen hätte, wo sie wohnen würden.
Die zwei Mädchen bedankten und verabschiedeten sich und gingen in die große Halle des Gebäudes.
„Viel gebracht hat uns die Sache nicht gerade“, sagte Lya enttäuscht.
„Wenigstens wissen wir jetzt, dass sie überhaupt hier in London sind“, erwiderte Marie.
„Und was bringt uns das? London ist riesengroß!“
„Keine Angst wir werden sie schon finden.“
„Glaub ich nicht.“ Lya trottete langsam auf die Straße raus. Marie hinterher.
Sie hatten noch ziemlich viel Zeit, bis John wieder aus dem Amtsgebäude kam und sie nach Hause brachte und so vertrieben sie sich die Zeit mit Shoppen.
So richtig aufheiternd fanden sie es aber doch nicht.
Als sie nach 4 Stunden Dauershoppen wieder zu dem Amtsgebäude kamen, wartete John schon auf sie.
Auf dem Weg nach Hause, waren alle ganz still und auch bei den Roberts zu Hause wurde die Stimmung auch nicht besser.

Marie konnte in dieser Nacht nicht einschlafen. Sie wollte Ben unbedingt finden, aber sie wusste nicht wo sie suchen sollte.
Die ganze Nacht durch überlegte sie, wie man Ben finden könnte, doch um 3 Uhr morgens schlief sie doch ein.



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